Programm f√ľr die Schutzimpfung gegen das Porcine Circovirus II bei Ferkeln

Das Porcine Circovirus (PCV2 ) hat Einfluss auf das Immunsystem. Es sch√§digt wichtige Abwehrzellen (z.B. Histiozyten) und f√ľhrt so zu √ľberschie√üenden Immunreaktionen. Klinisch zeigt sich die PCV2 Infektion sehr vielf√§ltig und es wird angenommen, dass es erst in Kombination mit anderen Infektionen (PRRS, Parvovirus, Influenza, Mykoplasmen, Ileitis, Salmonellen, etc.) zu den beschriebenen Symptomen kommt (PMWS (Postweaning multisystemic wasting Syndrom); PDNS (Porcines Dermatitis und Nephropathie Syndrom); PNP (Porcine nekrotisierende und proliferative Pneumonie); PRDC (Porcine Respiratory Disease Complex); SAMS (Sow Abortion and Mortality Syndrome); PCV2 assoziierte granulomat√∂se Enteritis; PCV2 assoziierte nekrotisierende Lymphadenitis; PCV2 induzierter Tremor (Ferkelzittern)).

Dienstleistung:

Der derzeitige Wissenstand zeigt die Schutzimpfung als einzige M√∂glichkeit auf, gegen die PCV2 vorzugehen. Ferkel sind durch das Kolostrum maximal bis zur 10. Lebenswoche passiv gesch√ľtzt Durch die Schutzimpfung erfahren sie einen aktiven Schutz √ľber 4 bis 5 Monate. Wichtig: Noch vor der Einbindung des Tierhalters in die Impfstoffanwendung ist das Protokoll "PCV2 Impfung beim Ferkel" (Download Anhang 2) zu erstellen und an das TGD-B√ľro zu √ľbermitteln. Begleitend sind jedoch Ma√ünahmen betreffend Management und Hygiene umzusetzen.

Nutzen:

Die Verbreitung der PCV2 ‚Äď Infektion ist sehr gro√ü und mit ihr auch der wirtschaftliche Verlust. Deshalb ist es notwendig, koordinierte Strategien f√ľr eine Bek√§mpfung zu schaffen. Die Minimierung der Viruslast und der Schutz der Schweine vor einer Neuinfektion stehen im Vordergrund.

Download Programm im PDF Format